Die jüngste Eskalation im Nahen Osten nach militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran und der anschließenden iranischen Vergeltung hat die zivile Luftfahrt in der Region faktisch zum Stillstand gebracht. Weite Teile des Luftraums über dem Nahen Osten sind geschlossen oder bleiben extrem eingeschränkt, was zu tausenden Flugausfällen und massiven Verzögerungen geführt hat. Dies betrifft nicht nur direkte Verbindungen in die Region, sondern auch Umsteigeverbindungen über Hubs wie Dubai (DXB), Doha (DOH) und Abu Dhabi (AUH) zwischen Europa und Asien oder Afrika.
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Mehrere große Flughäfen haben ihren Betrieb bis auf Weiteres eingestellt, darunter der Dubai International Airport (DXB), der Zayed International Airport (AUH) in Abu Dhabi und der Hamad International Airport (DOH) in Doha. Dies hat zur Folge, dass Emirates, Qatar Airways und Etihad ihre Flüge aussetzen bzw. pausieren.
Auch die Lufthansa Group hat mitgeteilt, bis einschließlich kommenden Sonntag (8. März) folgende Städte nicht anzufliegen:
- Tel Aviv (Israel)
- Beirut (Libanon)
- Amman (Jordanien)
- Erbil (Irak)
- Dammam (Saudi Arabien)
- Teheran (Iran)
Flüge nach Dubai und Abu Dhabi werden zunächst bis zum 4. März 2026 pausiert, wobei jedoch mit längeren Reisezeiten aufgrund Umleitungen zu rechnen ist.
Betroffene Reisende können ihr Ticket kostenfrei erstatten lassen oder sich auf einen späteren von Lufthansa Group durchgeführten Flug umbuchen lassen.
Sowohl Airlines aus der Golfregion als auch internationale Fluggesellschaften, die die Region anfliegen, haben angesichts des Konflikts Kulanzregelungen erlassen, die es Passagieren ermöglichen, Flüge unkompliziert umzubuchen oder zu stornieren. Die jeweiligen Kulanzregelungen variieren je nach Fluggesellschaft; weitere Informationen finden Sie auf der Website der jeweiligen Fluggesellschaft.
Obwohl viele andere Flughäfen im Nahen Osten weiterhin geöffnet sind, sollten Passagiere sich vor ihrer Anreise zum Flughafen bei den jeweiligen Fluggesellschaften über die aktuellsten Informationen informieren, da es zu unterschiedlichen Flugausfällen kommen kann.
Unklar ist noch wie sich die großen Hotelketten im Fall einer Stornierung durch Flugausfall verhalten. Wir haben dazu Accor, Hilton, Hyatt, IHG und Marriott kontaktiert und werden diesen Beitrag aktualisieren, sobald neue Informationen vorliegen.
Titelfoto von Muhammad Ahmad/ Unsplash
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